Warum Glutamat so schädlich ist

Warum Glutamat so schädlich ist

 

Der Geschmacksverstärker Glutamat ist der am häufigsten verwendete Zusatzstoff der Lebensmittelindustrie.

Seitdem ich in der Schweiz lebe ist mir dieser „normale“ Umgang von Streuwürze, in Bezug zu Essen, viel mehr aufgefallen. Ich wusste ja, dass es ein wichtiger Bestandteil in der Gastronomie ist, wenn man dann auf Wandertouren andere Menschen trifft, die diese kleinen Döschen haben um ihr Ei in der Mittagspause zu salzen oder sich einfach mal umschaut bei den Freunden/ Familie in der Küche... da könnten einem die Augen ausfallen...

Glutamat (das Salz der Glutaminsäure) ist mehr als nur ein Würzmittel: Glutamat ist ein für den Zellstoffwechsel wichtiger Botenstoff (Neurotransmitter) im Gehirn.  Und somit ist er für die Übermittlung von Sinneswahrnehmungen und für die Bewegungssteuerung, als auch für das Lernen und das Gedächtnis unverzichtbar.  Die Zellen des Gehirns produzieren die benötigte Glutaminsäure selbst.

Er ist ein natürlicher Bestandteil zahlreicher Nahrungsmittel wie Tomaten, Fisch, Schinken oder Käse.

Daneben wird die Substanz mit Hilfe von Bakterien synthetisch hergestellt. Weltweit ist es als Würzmittel beliebt. Und nicht nur die asiatische Küche verwendet sie in Pulverform zum Kochen, hierzulande kommt sie vor allem als Geschmacksverstärker mit dem Kürzel E621 in der industriellen Lebensmittelproduktion zum Einsatz.

Der "Geschmacksverstärker" Glutamat verleiht also nicht nur vielen Lebensmitteln eine „besondere Note“, sondern kann auch zu Risiken führen, da es im Gehirn mit den natürlichen Neurotransmittern zur Verwechslung kommen kann (ähnlich wie mit Rauschgift), kann es zu folgenden Symptomen bis hin zur Krankheitsentstehung führen:

 

  • Kopfschmerzen
  • Taubheitsgefühle
  • Übelkeit
  • Magenschmerzen
  • Herzklopfen
  • Bluthochdruck
  • Schweissausbrüche
  • Durchfälle
  • Pseudoallergie
  • Alzheimer
  • Demenz
  • Parkinson
  • Multiple Sklerose
  • Übergewicht
  • Unverträglichkeiten
  • Aktuelle Studien vermuten sogar, dass es den Wachstum von Prostatatumoren beeinflusst
  • Asthmaanfälle
  • Verhaltensstörungen und Konzentrationsstörungen bei Kindern

 

Wie kann man sich also davor schützen?

  • Selber mit frischen Lebensmitteln kochen
  • Beim Einkauf auf die Inhaltsstoffe achten und Produkte mit Angabe von Glutamat, Geschmacksverstärker oder E-Nummern der 600er-Serie (E 620-625), Kaliumglutamat, Calciumglutamat, Glutaminsäure u.s.w. vermeiden. V.a. sind dabei die Fertigprodukte und Würzsossen zu beachten!