Spargel ist mehr als nur eine saisonale Delikatesse

Der Spargel (lat.: Asparagus officinalis) entstammt der Familie der Asparagaceae (Spargelgewächse), er gehört zu den Lilienähnlichen – Gewächsen und ist ursprünglich im Orient beheimatet, jedoch heutzutage weitverbreitet.

Asparagos bedeutet im griechischen: junger Trieb. Und bekannt ist er in 2 Arten erhältlich, sowohl der weiße als auch der grüne Spargel. Die Grünfärbung erhält er durch die Chlorophylansammlung des Sonnenlichtes, weshalb er ein besonderes Aroma hat.

Botanik:

Aus einem dicken wurzelfasernen und im Boden verankerten Wurzelstock, treiben im Frühjahr die ca. 1m hohen Sprossen, die viele kleine Blätter tragen.

Seine Blütezeit beträgt von Juni – Juli, die weißen Blüten werden dann im August zu roten Beeren.

Inhaltsstoffe:

Der Spargel enthält vornehmlich viele Saponine und darüber hinaus inulinartige Fruktane, Asparagin, Flavonoide, ätherisches Öl, Aminosäuren, zahlreiche Vitamine (der grüne Spargel enthält mehr Vitamin A, C und Karotin) und viele Mineralstoffe, v.a. das Kalium. Er hat dadurch eine außerordentliche diuretische und die Nierentätigkeit anregende Wirkung, wodurch besonders Gift- und Schlackenstoffe ausgeschieden werden.

Medizinische Wirkung:

Er ist besonders effizient bei entzündlichen Erkrankungen der ableitenden Harnwege, bei Bluthochdruck und vielem mehr.

Der Genuss von frischem Spargel stärkt außerdem das Immunsystem. Er wirkt belebend und anregend, sowie blutreinigend, er strafft das Gewebe und fördert die Bildung roter Blutkörperchen.

Geschichte:

Selbst im Altertum wurde der Spargel zu medizinischen Zwecken genutzt. Hippokrates empfahl ihn um Nieren und Blase zu reinigen und Wasser zu treiben.

Im Pflanzenreich ist er auch bekannt als „König der Gemüsearten“, bzw. das „weiße Gold“.

Im alten Ägypten wurde er bereits 3000 vor Christus angebaut. Und nach Deutschland kam er erst im 16. Jahrhundert.

 

Keinen Blogartikel mehr verpassen? Hier geht es zur kostenlosen Anmeldung des Newsletters.