Heilpflanze: Berberitze

Ist ein widerstandsfähiger, bis 3m hoher Strauch, der selbst auf den dürresten und heissesten Sandböden Europas noch überleben kann, jedoch feuchte Böden meidet. Ursprünglich stammt sie aus Nordafrika und ist bei uns in den Wäldern und Gebüschen von der Ebene bis in die Alpen zu finden.

Die Berberitze (lat.: Berberis vulgaris) stammt aus der Familie der Sauerdorngewächse, deren gelben Blüten stark riechen und sich uns von Mai bis Juni offenbaren. Die daraus sich länglich bildenden roten Beeren sind mehrfach angeordnet und hängen wie Trauben herab. Sie besitzen u.a. viel Vitamin C, Mineralstoffe und Spurenelemente und steigern die Immunprozesse.
Auch die Wurzelrinde findet in der Phytotherapie ihren Einsatz und wird bevorzugt bei Verdauungsproblemen, Leber-, Harnwegs- und Nierenbeschwerden verwendet, darüber hinaus auch für viele weitere Bereiche.

Eine medizinische Anwendung ist seit dem Mittelalter bekannt. Sie wurde sowohl innerlich, äußerlich und aber auch zum Färben genutzt. Mit der Wurzel und der Rinde des Strauchs färbte man das Leder gelb. Leinen hingegen mit der Innenrinde der Äste.

Der Name "Sauerdorn" den sie ebenfalls trägt, bezieht sich auf ihren sauren Geschmack.