Fieberklee: nicht nur bitter, auch gesund!

Botanik:

Der Bitterklee (lat.: Menyanthes trifolata) wächst auf dem sumpfigen Boden von Gewässern oder Schlamm mit einem bis zu 1m langen kriechenden Wurzelstock, aus dem ein krautiger fleischiger Stengel entsteht, mit 3- zähligen (erinnert an den Kleeblatt) dicklichen Blättern. An der Spitze sitzen die zahlreichen, rot-weißen und trichterförmigen Blüten, die von Mai bis Juni blühen.

Er entstammt aus der Familie der Fieberkleegewächse (lat.: Menyanthaceae). Und kommt in Europa, Asien und Nordamerika vor.

 

 

Inhaltsstoffe und Wirkung:

Der Bitterklee gehört zu den schwächer wirkenden Bitterstoffdrogen. Die u.a. enthaltenen Gerbstoffe, Flavonoide, Monoterpenalkaloide, Cumarine, Phenolcarbonsäure und ätherischen Öle regen die Magensaftbildung und die Förderung des Galleflusses an, außerdem eine Leberschützende Wirkung.

 

Die Blattdroge wird bei Appetitlosigkeit und dyspeptische Beschwerden, sowie Entzündungen im Mund- und Rachenraum eingesetzt.

 

 

Wissenswertes:

Man hat beobachtet das sich erkrankte Tiere an dieser Pflanze genüsslich stärkten.

Skandinavier setzten bei ihrer Bierprodukten den Bitterklee mit bei, um den Geschmack zu verbessern,

Erstmals wird von der Pflanze in Kräuterbüchern im 16. Jahrhundert erwähnt.

Den Namen Bitterklee oder Fieberklee bezieht sich einerseits auf seinen bitteren Geschmack, andererseits auf die Verwendung in der Volksheilkunde gegen Fieber.

 

 

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