Die Heilpflanze: Ringelblume

Die aromatisch riechende bis zu einem halben Meter hohe Heil- und Zierpflanze aus der Familie der Korbblütler (Asteraceae) hat einen filzigen Stiel und ihre Blätter in Lanzettenform sind weich behaart. Die wunderbar auffallenden gelb bis orangefarbenen Zungen- und Röhrenblüten blühen einjährig von Juni bis September. Sie ist eine Gartenpflanze und in Mittel- und Südeuropa, Westasien und in den USA weit verbreitet.

Inhaltsstoffe und Wirkung:

Vor allem die entzündungshemmenden Triterpensaponine charakteresieren die Ringelblume mit ihren entzündungshemmenden, wundheilungsfördernden Eigenschaften. Deswegen ist sie äusserlich sehr gut einsetzbar bei verschiedenen Wunden, Verstauchungen, Hauterkrankungen. Durch viele andere wichtige Inhaltsstoffe wirkt sie innerlich unter anderem auch antientzündlich, antiödematös, krampflösend, immunstimmulierend und wird aus diesen Gründen vielseitig eingesetzt.

Geschichte:

Die Ringelblume war bei den Azteken das Symbol der Liebesgöttin Xochiquetzal, die der Bevölkerung anhand der Ringelblume den Kreislauf des Lebens veranschaulichte.
Auch im europäischen Kulturkreis stand diese wunderschöne Pflanze in Verbindung mit dem Thema "Liebe". Man verwendete sie in Liebestränken. Vor allem im englischen und slawischen Volksglauben gilt Calendula als Liebesmittel.

Calendula hat im lateinischen die Bedeutung "Monatserste". Man leitete aus ihrem Namen eine Verbindung aus der Pflanze und meteorologischen Bedingung her, und damit eine Verknüpfung mit dem Kalendar.
Ihre zauberhafte Blüte gleicht der Sonne, mit Tagesanbruch öffnet sie sich und verschließt sich sobald die Sonne untergeht.
Außerdem ist sie ein Indiz dafür, wenn sie am morgen noch geschlossen ist, dann kann man schlechtes Wetter erwarten. Bei geöffneten Blüten ist mit schönem Wetter zu rechnen.

 

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