Der wundersame Ginkgobaum und seine Wichtigkeit in der Pflanzenheilkunde

Der wundersame Ginkgobaum und seine Wichtigkeit in der Pflanzenheilkunde

 

Botanik:

Der Ginkgobaum (lat.: Ginkgo biloba) ist ursprünglich in China beheimatet, aber war wohl vor 150 Jahren auch in Europa verbreitet. Er entstammt aus der Familie der Ginkgogewächse und erreicht mit seiner mächtigen Baumkrone eine höhe von bis zu 30 Metern. Seine Blätter sind langgestielt, ledrig und zweilappig. Die Früchte sind gelb und haben einen holzigen Kern und die Blüten sind sowohl männlich als auch weiblich (zweihäusig).

Ein Ginkgobaum kann bis zu 2000 Jahre alt werden.

 

Inhaltsstoffeund Wirkung:

Die u.a. enthaltenen Saponine, Flavonglycoside, Procyanidine, Diterpenlactone, Biflavone, organische Säuren und Ginkgolsäuren haben eine antirheumatische, proteolytische, sympathikotone, gefässerweiternde, durchblutungssteigernde wodurch Sauerstoff und Glycoseaufnahme im Hirn gefördert wird, neuroprotektive, antiödematöse und antioxidative Wirkung. Er ist ein anerkanntes Mittel bei Gedächtnisstörungen, Tinnitus, Durchblutungsstörungen, Konzentrationsschwierigkeiten, Gedächtnisverlust und vielem mehr.

 

Geschichte:

Der Ginkgobaum gilt in China als ein Sinnbild für ein langes Leben. Chinesische Mönche kauten seine Blätter, um im hohen Alter die geistige Beweglichkeit zu fördern.

Mittlerweile wurde der positive Einfluss des Ginkgos auf den zerebralen Stoffwechsel und die Mikrozirkulation wissenschaftlich festgestellt.

 

Die Form des Blattes mit seiner zweigeteilten Form ist bei den Taoisten ein Symbol von Yin und Yang.

 

Der Name Ginkgo bedeutet im chinesischen die silberne Frucht.