Der Wunderbaum: Eukalyptus

Der Wunderbaum: Eukalyptus

 

Botanik:

Der Eukalyptus (lat.: Eucalyptus globulus) ist ein Baum der bis zum 70 Meter hoch wird und ursprünglich in Tasmanien und Australien beheimatet, wobei er nun auf der ganzen Welt verbreitet ist. Er gehört zu der Familie der Myrtengewächse (lat.: Myrtaceae). Die Baumrinde ist grauweiß und glatt. Die jungen Blätter sind dünn und eiförmig, während die Folgeblätter dicker und ledriger sind. Aus ihnen wird durch Wasserdampfsterilisation das ätherische Öl gewonnnen. 100 kg Blätter ergeben 2kg ätherisches Öl.

 

 

Inhaltsstoffe und Wirkung:

Der wirksamkeitsbestimmende Inhaltsstoff der Blätter ist schon wie oben erwähnt das ätherische Öl, darüber hinaus sind u.a. enthalten Bitterstoffe, Gerbstoffe, Flavonoide, Proanthocyanide, Harze und Gummi, die eine antiseptische, expektorierende, antimikrobielle, entzündungshemmende, harntreibende, antitumoraktiv sowie desinfizierende Wirkung auf die Lungen hat, weshalb der Eukalyptus gerne bei  Husten, Bronchitis, Asthma, Rachenentzündung, rheumatische Beschwerden und vielem mehr verabreicht wird. Er wird sowohl als ätherisches Öl, Tee, Fertigarzneimittel zur inneren und äusseren Anwendung verwendet.

 

 

Geschichte:

Erstmalig kam der Eukalyptusbaum 1770 durch den englischen Kapitän James Cook, in die westliche Welt.

Der Name der Pflanze leitet sich aus dem griechischen ab „eu = gut“ und „kalyptos = verhüllt“ was sich auf den Bau der Blüte des Baumes bezieht, bei der nämlich 4 Kronenblätter zu einem Kapseldeckel verwachsen sind.

„Globulus“ kommt von dem lateinischen Wort „globus = Kugel“ der sich auf die Form der geschlossenen Blüte bezieht.