Der Wert der Stangenbohne in der Pflanzenheilkunde

Botanik:

Die Stangenbohne (lat.: Phaseolus vulgaris) kommt in unseren heimischen Gärten als eine niedrig buschige oder windende Pflanze vor, die bis zu 4m hoch werden kann und der Familie der Schmetterlingsblütengewächse (lat.: Fabaceae) abstammt. Die Blätter sind langstielig und ihre Blüte die von Juni bis November blüht, 10-15mm lang und weiß-hellviolett.

Im 16. Jahrhundert gelang sie aus ihrer ursprünglichen Heimat Südamerika nach Mitteleuropa. Heute kommt sie weltweit überall vor.

 

Inhaltsstoffe und Wirkung:

Die unter anderem in der Bohnenschale enthaltenen und für die Pflanzenheilkunde wichtigen Eiweißstoffe, Phaseolin, verschiedene Aminosäuren, Kohlenhydrate, Kieselsäure, Mineralstoffe und Flavonoide usw. haben eine leichte diuretische und antidiabetische Wirkung.

Deswegen wird sie besonders gerne in der Phytotherapie bei Haut-, Blasen-, Harn- und Nierenleiden, sowie Rheuma und stoffwechselbedingten Erkrankungen eingesetzt.

 

 

Geschichte:

Nach dem sie im 16. Jahrhundert nach Europa gelang, wurde man schnell kundig über ihre diuretische Wirkung und deswegen erwähnte man sie auch in den Kräuterbüchern.

 

Der Name „Phaseolus“ bezieht sich auf das lateinische Wort: „phaselus“, womit man sich auf ein leichtes, schnelles Boot bezog, wie solche die in Ägypten benutzt wurden.

 

 

 

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