Burnout-Syndrom

Aus dem englischen übersetzt bedeutet burnout: „ausbrennen“. Dieser Zustand, der sich über einen längeren Zeitraum entwickeln kann, beschreibt eine ausgeprägte emotionale Erschöpfung mit reduzierter Leistungsfähigkeit welches sich vom Gemüt (Schlaflosigkeit, Nervosität, Depressionen,usw.) auch auf den Körper mit verschiedenen Symptomen auswirken kann (z.B. Rückenschmerzen, Migräne) und erheblichen Einfluss auf die alltägliche Bewältigung der Lebensaufgaben haben kann.
Eine längerfristige Stressbelastung ist die Ursache des Burnout-Syndroms, die nebst äusseren Faktoren auch von individuellen Verhaltensmustern bzw. Lebenseinstellung und erlebten Erfahrungen beeinflusst ist.
Aus den oben genannten Gründen ist eine schnelle Erholung wie z.B. an freien Tagen oder im Urlaub sehr schwer für die betroffene Person zu erreichen.

Welche Faktoren spielen noch eine Rolle?

- hohe Ideale, Perfektionismus, Ehrgeiz

- Übermäßiges Arbeiten, exessives Sporttreiben

- Verlusängste

- Unfähigkeit „Nein“ zu sagen

- Ablehnungsängste

- Versagensängste

- Wunsch nach Anerkennung

- Wunsch erfolgreich zu sein

- Wunsch nach materieller Sicherheit

- Intensives Essen

- Medikamenten- und Drogenmißbrauch

- u.v.m.

Wenn ein Mensch über längere Zeit mit einem gestiegenen Cortisolspiegel (Cortisol = Stresshormon) lebt, verändert sich nicht nur seine Wahrnehmung, auch der ganze Vitalisierungsprozess nimmt immer weiter ab. Die Regeneration wird geringer, der Körper verharrt in dem für Ausnahmen vorhergesehenen Zustand - und der ist von ständiger Anspannung geprägt. D.h. der Jenige befindet sich in einem Mechanismus, der auch dann einsetzt, wenn sich jemand plötzlich in einem Ereignis befindet mit höchstem Bedrohungscharakter an Leib und Seele, für den er keinen Ausweg bzw. Lösung weiß. So eine Situation kann unterschiedlich lang ablaufen, je länger desto höher die Wahrscheinlichkeit, das es negative Folgen mit sich zieht.

Komplikationen von Burnout:

- erhöhte Cortisolwerte

- erhöhte Herzfrequenz

- Kreislaufstörungen

- Schlafstörungen mit mangelhaftem Erhohlungswert

- körperliche Schmerzen, Muskelschwäche, Muskelverspannungen

- mangelhafte Leistung der Organfunktion

- Konzentrationsstörung

- Beeinträchtigung des Immunsystems, Krankheitsanfälligkeit

- Verdauungsstörung

- Depression

- u.v.m.

Wie kann da Hypnose helfen?
Ganz unabhängig an welchem Punkt ein Mensch mit dem Burnout-Syndrom gelangt ist, Hypnose hilft den Geist und Körper zu entspannen, wichtige Ressourcen werden aufgefüllt und gestärkt. Um einen langfristigen Erfolg zu erzielen, suchen wir die Ursache und lösen sie auf, unbewusste Fähigkeiten und Bedürfnisse können identifiziert und etabliert werden. Es wird eine innere Balance erzielt um mit Stress besser umzugehen. All die positiven Veränderungen werden neue Lebensfreude und ein gesteigertes Selbstwertgefühl hervorrufen, eine neue Kraft für kommende Aufgaben.