Bohnenkraut: mehr als nur ein Küchengewürz

Botanik:

Das Bohnenkraut (lat.: Satureja hortensis) stammt aus der Familie der Lippenblütengewächse ab (lat.: Lamiaceae) und ist ein 30-40cm hohes Kraut, das vom Grund an stark verästelt ist. Er ist eine aromatische Pflanze die scharf bis bitter schmeckt und oft zur deftiger Hausmannskost verwendet wird.

Sein fast violett farbender Stengel ist flaumig behaart und die Blätter lanzettich, spitz auslaufend. Die lila-weißen Blüten befinden sich in den Blattachseln und blühen von Juli bis September. Man sollte das Kraut zur Blütezeit ernten und an der Luft trocknen lassen.

Der winterharte Zwergstrauch kommt am östlichen Mittelmeer (z.B.: Westiran, Kaukasus) vor.

 

 

Inhaltsstoffe und Wirkung:

Die u.a. enthaltenen ätherischen Öle, Gerbstoffe, Bitterstoffe, Rosmarinsäure, Flavonoide und Triterpene haben eine verdauungsförderne, antispasmoide, antivirale und neben anderen zahlreichenden Wirkungen antioxidativen Einfluss. Deswegen wird er gerne bei Blähungen, Durchfälle, sowie Asthma, Husten und vielem mehr verabreicht.

 

Geschichte:

Die Römer kultivierten im Altertum diese Pflanze als Duftpflanze.

 

Im Mittelalter sprach man ihm eine ohnmachtswiedrige, leber-, magen- und uterusreinigende Wirkung nach.

 

Die Herkunft des Namens „Satureja“ ist leider unbekannt. Der Name „hortensis“ kommt aus dem lateinischen und bedeutet „im Garten wachsen“.

 

 

 

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