Birke: ein heilsamer Baum

Botanik:

Die Birke (lat.: Betula) ist ein bis zu 30m hoher werdender Baum, mit einem besonderem Charakteristikum: der schneeweißen Rinde, die sich in horizontalen Streifen abschälen lässt. Sie entstammt aus der Familie der Birkengewächse (lat.: Betulaceae). Ihre Zweige sind hängend, jung, kahl und meist drüsenlos. Die breit-keilförmigen Blätter sind am Rande grob gesägt und beiderseits schwach behaart. Die Blütezeit beträgt von April – Mai. Häufig kommt die Birke in Laub- und Nadelwäldern, sowie trockenen Stellen vor. Sie ist ein Baum der an Klima und Boden geringe Ansprüche stellt und gegen Frost und Dürre unempfindlich ist.

 

Inhaltsstoffe und Wirkung:

Die u.a. enthaltenen Flavonoide, Flavonglykoside, Triterpenester, Phenolcarbonsäuren, Ascorbinsäuren, Mineralien und Gerbstoffe, haben eine diuretische und schweißtreibende Wirkung.

Deswegen werden die Birkenblätter besonders gerne bei Rheuma, Wassersucht, schmerzhafte Gelenkschwellung, Nierenleiden und vieles mehr eingesetzt.

 

Geschichte:

Die Birke hat bei den nordischen Völkern in Religion und Bräuchen eine große Bedeutung.

Sie gilt als Weltenbaum und ist eng mit dem Schamanismus verbunden, und wird zur Heilung von Krankheiten die durch einen Verlust der Seele verusacht wurden, verwendet.

Der Name leitet sich von der indoeuropäischen Wurzel „bhirg = glänzen, hell“ ab, womit die helle Rinde des Baumes gemeint ist.

 

 

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